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"Biotensegrity-Biomechanik aus der Sicht der Pferde" mit Maren Diehl- F1806

Termin Details:

  • Datum:  
  • Ort:Zweigstelle Steinhöring Salzstraße 11 85643 Steinhöring
  • Preis:295.- inkl. Kaffee, Getränken und Snacks
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Dieses Wochenendseminar beginnt mit einer umfassenden Einführung in „Tensegrity“ als Konstruktions- und Funktionsweise. Modelle vermitteln fühlbar den Unterschied zwischen „Hebeldenken“ und „Raumdenken“. Biotensegrity bezeichnet die Übertragung der tensegralen Konzepte auf lebende Körper, in diesem Fall auf Mensch und Pferd
Tensegrales Verständnis verändert die Einstellung. Tensegrales Denken und Fühlen ermöglichen eine neue Sichtweise und stellen Bekanntes in neue Zusammenhänge. Die Biomechanik aus der Sicht des Pferdes, die ich seit Jahren gelehrt habe, erfährt durch Biotensegrity eine umfassende Bestätigung und auch die Arbeit mit dem Faszienkörper als Organ findet nach tensegralen Regeln statt. Faszienstrukturen und Knochen werden zu den Zug- und Druckelementen tensegraler Strukturen, und aus dieser Blickrichtung heraus geht es weiter mit Faszienfunktion und Bewegungsphasen. Mit vielen Übungen werden die tensegralen Konzepte spürbar gemacht, um ein ganzheitliches Gefühl für „Biotensegrity“ zu entwickeln. Diese Gefühl bildet die Basis für jegliche weitere Arbeit und wird später unabhängig vom theoretischen Wissen In den letzten Jahren habe ich mich ausgiebig mit Faszienfunktion und Biomechanik befasst und möchte die gewonnenen Erkenntnisse gerne mit Menschen aus den Gesundheitsberufen rund ums Pferd teilen. Im Sinne der Pferde möchte ich Kooperation pflegen, statt zu konkurrieren und Wissen und Erfahrungen weitergeben ohne Recht haben oder eine Methode verkaufen zu wollen. NEU dabei: Die Myofaszialen Zugbahnen, die beim Pferd in etwa den von Myers beim Menschen beschriebenen entsprechen. Dieses Seminar auf der Grundlage „Biotensegrity – Faszienfunktion – Biomechanik“ befasst sich mit der Frage, warum so wenige Pferde wirklich gesund sind und wo die Stellschrauben sind, die Veränderung möglich machen. Da ich nicht über eine medizinische Ausbildung verfüge, sehe ich aus einem anderen Blickwinkel – und von meiner Warte aus lässt sich die Frage „Was weiß ich, wenn ich das weiß?“ in Bezug auf Bewegungsabläufe oft ganz anders beantworten. In den letzten Jahren ist mir nicht nur klar geworden, wodurch die verschiedenen Erkrankungen des Bewegungsapparates entstehen, sondern auch, wie sie sich durch gezieltes Training und eine andere Lebenseinstellung vermeiden und oft sogar beheben lassen. Veränderung kann sich jedoch nur einstellen, wenn immer mehr Menschen tensegrales Verständnis entwickeln und in der Lage sind, Biomechanik und Faszienfunktion aus der Sicht des Pferdes wahrzunehmen. Den TherapeutInnen aus den Gesundheitsberufen und den TrainerInnen aller Reitweisen kommt hier eine Schlüsselfunktion zu, da sie die Brücke zwischen Behandeln und Trainieren schlagen können. Meine Aufgabe sehe ich darin, eine lebendige Vorstellung von Bewegungskompetenz und -intelligenz auf eine Art und Weise zu vermitteln, die es den SeminarteilnehmerInnen ermöglicht, die Anstöße im Sinne der Pferde weiterzugeben.

Für Tierphysiotherapeuten und ambitionierte Reiter

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